Das richtige Anschlagmittel für Ihre Last

Anschlagmittel sind nicht Teil des eigentlichen Hebezeugs und dennoch unerlässlich um Lasten zu heben. Ein Fehler bei der Auswahl oder Anbringung des Anschlagmittels kann zu einem schweren Unfall führen. Daher ist es wichtig stets das richtige Anschlagmittel auszuwählen und es nur zu verwenden, solange es voll einsatzfähig ist. Beschädigte oder zu schwache Gehänge müssen sofort ersetzt werden um Menschen und Material zu schützen. Doch worauf ist bei der Wahl eines Anschlagmittels zu achten?

Was genau ist ein Anschlagmittel?

Als Anschlagmittel oder Gehänge bezeichnet man die Hilfsmittel, mit denen die zu hebende Last, oder das Lastaufnahmemittel, in dem sie sich befindet, mit dem Tragmittel verbunden wird. Das Tragmittel ist jener Teil des Hebezugs, an dem die Last befestigt werden soll, also beim Kran üblicherweise der Kranhaken. Als Gehänge kann dabei ein Stahldrahtseil, eine Anschlagkette, ein Hebeband oder eine Rundschlinge zum Einsatz kommen. Welche Sorte von Gehänge die sicherste und geeignetste ist hängt dabei vor allem von der Art und dem Gewicht der Last ab, die Sie mit ihm heben wollen.

Achten Sie auf die Tragfähigkeit und die Dimensionierungsvorschriften

Egal für welche Art von Gehänge Sie sich entscheiden ist die Angabe der Tragfähigkeit (WLL) das wichtigste Auswahlkriterium um die Sicherheit bei Hebearbeiten in Ihrem Betrieb zu gewährleisten. Sie gibt an, welcher Belastung das Gehänge in unbeschädigtem Zustand maximal standhalten kann. Wird sie beim Einsatz überschritten, droht die Gefahr, dass das Gehänge in der Luft reißt und die Last abstürzt.

Zusätzlich gelten in Deutschland Sicherheitsvorschriften betreffend die Dimensionierung von Gehängen. Sie wurden von der Berufsgenossenschaft erlassen und sind in den DGUV Vorschriften, den Vorschriften der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung, zusammengefasst. Dort ist festgelegt, dass Seile und Bänder höchstens mit einem Zwölftel der rechnerischen Bruchkraft belastet werden dürfen. Andere Anschlagmittel dürfen mit der Hälfte Ihrer Tragkraft laut Herstellerangaben belastet werden.

Welches Anschlagmittel passt zu Ihrer Last?

Drahtseile sind biegsam und passen sich daher besonders gut an die Form Ihrer Last an. Mit ihnen können Sie auch glatte und ölige Lasten gut fixieren. Bei vielen Nutzern sind Drahtseilgehänge auch deswegen beliebt, weil man Abnutzungserscheinungen an ihnen früh und deutlich bei einer Sichtprüfung erkennen kann.

Hebebänder und Rundschlingen sind besonders billig und passen sich ebenfalls gut an die Form der Last an. Bei Ihnen ist allerdings Vorsicht mit scharfkantigen Lasten geboten. Diese können aus Stoff bestehende Gehänge rasch durchwetzen. Besonders wichtig ist auch, das Gewicht der Last zu ermitteln. Dadurch können schwere Unfälle vermieden werden, da man genau weiß, welche Hilfsmittel hier passend sind. Um das Gewicht zu ermitteln, kann ein Hubwagen mit eingebauter Waage sehr hilfreich sein.

Egal für welches Anschlagmittel Sie sich entscheiden: Vergessen Sie niemals, vor jeder Verwendung eine Sicherheitsüberprüfung durchzuführen, und ersetzen Sie es bei Beschädigung sofort! Vergleichen Sie auch die Preise der diversen Mittel, um dies mit Ihrem finanziellen Mitteln abgleichen zu können. Die diversen Mittel können sie beispielsweise bei WNH Hebetechnik.GmbH erwerben.

Laufkatzen ein Teil des Krans

Die meisten Menschen werden nicht wissen, was eine Laufkatze ist und das ist gar nicht weiter schlimm. Schließlich kommt der Begriff wohl eher den Kranführern bekannt vor und selbst die Kollegen wissen ihn. Denn Laufkatzen sind ein Teil eines Krans, welcher sich vorne anbringen lässt und entsprechend die Lasten trägt und verschiebt. Üblicherweise werden Laufkatzen als Krankatzen bezeichnet, welche als das bewegliche Teil am Kran selber zu erkennen ist. Beispielsweise dieses, welches an dem Ausleger zu finden ist. Das ist die bekannte Laufkatze, welche für den Kranführer eine Art verlängerter Arm ist, um mittels Seilzug und Kettenzug die jeweiligen Schubkarren, Bauteile & Materialien auf dem Bau entsprechend zu heben.

Laufkatzen sind nicht für den privaten Einsatz gedacht

Selbstverständlich sind die Krankatzen deutlich größer und dadurch nicht für den Einsatz zu Hause geeignet. Sie sind ausgesprochen kostspielig für den privaten Gebrauch und dazu kommt, dass sie natürlich für Baustellen & Co geeignet sind. Hier kommen einschienen Laufkatzen zum Einsatz oder Laufkatzen, welche auf dem zweischienen System basiert. Sie werden an den Auslegern angebracht und können von dort aus die jeweiligen Materialien von A nach B transportieren. Hinzu kommend, dass die Laufkatze mit Harken, Seilzug oder Kettenzug funktioniert, sodass auch hier noch variable Varianten zu finden sind, damit gerade schwere Materialien und Werkzeuge sowie Maschinen auf dem Bau vereinfacht transportiert werden können.

Mehr erfahren sie unter folgendem Link: https://hebetechnik-experte.de/laufkatzen/

Laufkatzen gehören bei Baustellen zum alltäglichen Bild dazu

Eines ist sicher, auf Baustellen werden in aller Regel Krane benötigt und diese benötigen was? Richtig die Laufkatzen. Denn diese sind mit unterschiedlichen Belastungsgrenzen versehen und je nach Zugkraft können sogar Maschinen, kleine Bagger und Ausrüstungen sowie Materialien von Zement über die einfache Schubkarre transportiert werden. Dafür ist die Laufkatze samt Ausleger am Kran verantwortlich und garantiert, dass alle Materialien, Werkzeuge sowie Maschinen schnell griffbereit sind. Man stelle sich nur vor, wenn ein Bagger mit 500 Kilogramm transportiert werden müsste, wie viel Anstrengung und Manneskraft da notwendig wären. So macht es die Krankatze samt Kran ganz einfach.

Wer sich schon immer gefragt hat, wie die Ausleger am Kran und mit Seilzug, Kettenzug oder Harken heißen, der weiß jetzt die Antwort. Es sind die Laufkatzen, welche am Kran für die Kraft und Arbeit stehen, um Materialien jeglicher Art sowie Werkzeuge und Maschinen transportieren zu können. Damit ist sicher, dass ohne diese Krankatze auf der Baustelle wahrlich nichts geht und deswegen ist sie auch eigentlicher zu finden. Es lohnt sich, bei Baustellen mit Kranführer mal genauer auf den Kranausleger zu achten.

Eine Baustelle kann auch in einer Halle sein. Etwa wenn diese kern saniert wird oder weiter ausgebaut werden soll. In dem Fall benötigt es zusätzlich auch Industrieventilatoren. Sie sorgen dafür, dass auch in einer solchen Halle die Luft ausreichend zirkuliert.

Weitere Gegenstände der Baustelle finden Sie folgend unter:

Auffanggurt: Eine Absturzsicherung

Elektrokettenzug

Im Baugewerbe nicht mehr wegzudenken